Sonntag, 17. März 2013

Michael Tsokos - Die Klaviatur des Todes

Wie im Post zu Delirium zu lesen ist, war ich im Rahmen der Leipziger Buchmesse am Freitag zu einer Lesung von Prof. Michael Tsokos, der als "Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner" gehandelt wird. Da mich das Thema aus sowohl beruflichen als auch privaten Gründen sehr interessiert, hab ich vorher noch zu seinem neuen Buch "Die Klaviatur des Todes" gegriffen.

Titel: Die Klaviatur des Todes (12. Buch für dieses Jahr)
Autor: Prof. Dr. med. Michael Tsokos (wenn dann bitte der korrekte Titel :) )

Das war die Vitrine mit dem Buch auf der Leipziger Buchmesse!

Erscheinungsdatum: 01.03.2013
Seiten: 336 Seiten
Format: E-Book
Lesezeitraum: 14.03.2013 bis 28.03.2013

Kurzbeschreibung von Amazon:
Ein Toter auf einer Berliner Straße - Opfer eines heimtückischen Mordes oder ein tragischer Unfall? Eine grausam verstümmelte Frauenleiche - war es ein brutales Sexualverbrechen? Ein Ehepaar mit schweren Vergiftungssymptomen- standen beide auf der Todesliste des russischen Geheimdienstes? Der Rechtsmediziner Michael Tsokos wird immer dann von den Ermittlungsbehörden um Hilfe gebeten, wenn sie mit ihrer Aufklärungsarbeit nicht weiter kommen. Er soll herausfinden, was die Toten nicht mehr erzählen können: War es Mord? War es Suizid? Oder war es ein Unfall? Realistisch und hautnah schildert Tsokos rätselhafte Fälle, an deren Lösung er selbst maßgeblich beteiligt war. Im Obduktionssaal und im Labor fügt der Forensik-Spezialist die Indizien wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Falles führt. Hochinformativ und spannend bis zur letzten Seite.

Update:
Durch die Buchmesse und eine Veranstaltung, die ich auf Arbeit zu planen hatte, hat das Lesen ein bisschen länger gedauert, als üblich.
Ich fand das Buch SEHR interessant, spannend, informativ und gleichzeitig auch gruslig, wenn man bedenkt, dass in diesem Buch wahre Fälle beschrieben und erklärt werden. Es ist definitiv kein Buch für Leser mit schwachen Nerven.

Ich habe bereits zwei Lesungen von Michael Tsokos live miterlebt (eine davon mit Sebastian Fitzek) und ich bin immer wieder fasziniert von der Arbeit der Rechtsmedizin. Ich würde mir auch jederzeit wieder eine Lesung anhören. Ich werde auch noch die beiden anderen Bücher von Michael Tsokos lesen, aber nicht gleich sofort. Ich brauch erstmal etwas gänzlich anderes.

Für mich war das Buch insofern interessant, da ich selbst mal in der Pathologie (nur als Schreibkraft) gearbeitet hab und da die Chance hatte, bei einer Obduktion dabei zu sein. Daher ist das Buch für mich so interessant gewesen.

Aber das Erschreckendste war eigentlich die Einsicht, dass so viel Schlimmes passiert und dass die Geschichten wahr sind. Sie passieren immer und überall und keiner kann uns garantieren, dass dies nicht uns selbst oder Menschen, die wir gern haben, passiert.

1 Kommentar:

  1. Man merkt dir deine Begeisterung zum Thema an - nur vom Buch lese ich nich soviel...

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