Mittwoch, 27. Oktober 2010

Boot Camp

Gestern hab ich ein neues Buch bekommen, welches ich ertauscht habe und weiß noch nicht recht, was mich da erwartet.

Das Buch heißt "Boot Camp" und ist von Morton Rhue.

Amazon sagt:
Connor hat das Schlimmste noch vor sich. Aber auch der Anfang war schon schlimm genug. Vor acht Stunden ist der Ich-Erzähler von Morton Rhues Roman Boot Camp von einem Mann und einer Frau aus dem Ferienhaus seiner reichen Eltern heraus gekidnappt worden, jetzt sitzt er gefesselt in einem Wagen. Aber die Entführer wollen gar kein Lösegeld erpressen: das Geld für ihren Coup haben sie schon längst erhalten und werden es auch weiterhin. Und zwar von Connors Eltern, die monatlich bezahlen. Ihr Sohn ist ihnen einfach zu aufmüpfig geworden. Der Mann und die Frau sind „Transporteure“. Sie bringen Connor in ein Lager für schwer erziehbare Jugendliche, sarkastischer Weise Lake Harmony genannt, in dem ihm der rechte Drill und der Respekt vor Autoritäten eingeschärft werden soll, und das auch mit Gewalt. Was dann folgt im Roman Boot Camp, ist so erschütternd, dass man es eigentlich gar nicht glauben will.

Hierzulande wurde der New Yorker Jugendbuch-Autor Morton Rhue vor allem durch seinen Roman "Die Welle" bekannt, der illustrierte, inwieweit sich junge Menschen auch heute noch (und auch außerhalb Deutschlands) für faschistische Ideale begeistern lassen. Diesmal hat er sich ein anderes brisantes Thema der US-amerikanischen Gesellschaft vorgenommen. Denn Boot Camps wie das im Roman beschriebene existieren wirklich, 50 bis 100 schätzungsweise. Eltern mit Geld, die ihre Kinder einer „reinigenden“ Gehirnwäsche unterziehen wollen, um sie gefügig -- oder auch „gläubig“ im religiösen Sinn -- zu machen, können ihre Sprösslinge dorthin abschieben. Minderjährige haben keine Chance zu entkommen. Diesem Schicksal entrinnt Connor zwar. Aber der letzte Satz des Buches signalisiert, dass er eine Entwicklung genommen hat, die auch seinen Eltern unheimlich sein muss.




Ich bin gespannt, was mich noch bei dem Buch erwartet. Die seiten sind recht karg beschrieben, also dürfte ich bald fertig sein, obwohl ich erst auf Seite 40 bin.

Kennt ihr das Buch schon? Soll wohl auch auf dem Lehrplan für Schüler stehen.


Morgen abend bin ich in der Lehmann's Buchhandlung in Leipzig zur 3. Prima Vista Lesenacht mit David Nathan und Simon Jäger.

Montag, 25. Oktober 2010

Zwischenstand nach 1,5 Stunden beim Likör :D

Erster Versuch - Selbstgemachter Likör

Kennt ihr das: Ihr lest etwas und wollt das unbedingt ausprobieren???

So ging es mir am Wochenende, als ich auf der Seite Chefkoch ein bisschen gestöbert habe.

Besonders gern les ich die Likörrezepte und hab natürlich sogleich wieder was gefunden, was ich ausprobieren wollte.

Schwarze Sau, Dirty Harry oder einfach nur Lakritz-Likör

Geht ganz einfach und das hier braucht ihr dafür:
35 Stück Sallos Bonbons
750 ml Weißen und wer hat
noch 10 St. Kandiszucker.

Aus Ermangelung an Kandiszucker hab ich den jetzt einfach weggelassen. Der soll wohl hauptsächlich dafür sein, dass das Gebräu etwas zähflüssiger wird.

Einfach ein bisschen was etwas vom Getränk abfüllen und Bonbons in die Flasche werfen. Fertig. Nun heißt es warten. Und zwar solange, bis die Bonbons (und der Zucker) sich aufgelöst haben. Genießen.

Das selbe hab ich noch mit Gletschereisbonbons gemacht.
1/2 Tüte Gletschereisbonbons
1/2 Flasche Weißen und wieder ebenfalls, wer hat
5 St. Kandiszucker

Das selbe Prinzip. Reinwerfen, abwarten, trinken :D

So sieht das Ergebnis bereits nach wenigen Minuten aus.


Heute habe ich auch noch Weinhefe erstanden und werde mal schauen, ob ich am Sonntag den ersten Versuch mit Met starte. Dauert aber leider 8 Monate. Wo gibts Geduld zu kaufen???